Katharinenschule Mülheim an der Ruhr - katholische Grundschule - Unterrichtsformen

Unterrichtsformen

Verschiedene Unterrichts- und Organisationsformen sollen es den Kindern ermöglichen, abwechslungsreich und mit unterschiedlichen Erfahrungen zu lernen. Abhängig von Unterrichtsinhalten, Klasse und Lehrerin kann Lernen stärker schülerorientiert stattfinden.
Formen des offenen Unterrichts wie Lernen an Stationen, Werkstattunterricht, Wochenplanunterricht, Freie Arbeit werden bei uns themenabhängig in den Unterricht mit eingebaut. Sie bieten die Möglichkeit an, Fächerübergreifend (Fächer verbindend) zu unterrichten. Themen mit Schwerpunkten in bestimmten Fächern können mit Stationen oder Aufgabenstellungen aus anderen Fachbereichen ergänzt und erweitert werden.

Neben der Einzelarbeit werden die Kinder auch zur Partner- und Gruppenarbeit angehalten. Diese Formen tragen dazu bei, dass die Kinder auch soziale Verhaltensweisen einüben wie Hilfen anbieten oder annehmen, Vorschlägen zuhören, Kritik annehmen, andere akzeptieren.

Freie Arbeit     Lernen an Stationen     Projektwoche     Werkstattunterricht

 

Freie Arbeit

In der Freien Arbeit erfahren die Kinder Lernsituationen, in denen sie auch noch den Lernstoff mitplanen und -gestalten können. Sie wählen aus den ihnen zur Verfügung stehenden Lern- und Arbeitsmaterialien aus und bringen selbst zusätzliches Material mit und arbeiten daran.

 

Lernen an Stationen

Beim Lernen an Stationen werden den Kindern zu einem Themenkomplex in einem Fach eine genügend große Vielfalt an Aufgabenstellungen und Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt, so dass ein differenziertes Angebot entsteht. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich für Aufgabenstellungen, Arbeitsmaterialien, Hilfsangebote, Lerntempo und Arbeitszeit zu entscheiden. So gehen die Aktivitäten beim Lernen vom Kind aus. Die Lehrerin kann sich beim Stationsbetrieb zurücknehmen und einzelnen Kindern gezielte individuelle Hilfe anbieten.
Das Lernen an Stationen leistet auch einen wichtigen Beitrag zum sozialen Lernen, z.B. alleine und mit Partnern lernen, helfen, um Hilfe bitten, sich absprechen.

Zahlen lernen

Im ersten Schuljahr wird bei uns bereits das Lernen an Stationen eingeführt. So lernen die Kinder handlungsorientiert die Buchstaben und Zahlen kennen und auch im Sachunterricht ist bereits das Anbahnen dieser offenen Unterrichtsform möglich.


Unser Klassentier ist Niko. Er lernt mit uns die Buchstaben. In Mathe begleitet uns Nikos Freund Trax. Mit ihm haben wir schon alle Zahlen schreiben gelernt. Auf den Fotos siehst du, wie wir gerade die 0 lernen. Wir schreiben sie unserem Nachbarn auf den Rücken.


Wir schreiben sie in den Sand.


Wir legen die Zahl nach mit Steinen oder Muscheln.


Wir kneten die Zahl, die wir gelernt haben.


Wir dürfen sie an der Tafel schreiben üben.



Natürlich müssen wir die Zahlen auch noch einmal auf einem Arbeitsblatt üben.

 

Projektwoche

Die Projektwoche ist neben dem Projektunterricht eine besondere Form des Unterrichts. Dabei lernen die Kinder nicht nach dem Stundenplan und in einzelnen Fächern. Sie haben Gelegenheit, ein Thema nach eigenen Vorschlägen und nach ihrer Wahl innerhalb und außerhalb des Schulgebäudes ausführlich zu behandeln. Die Gruppen setzen sich aus allen vier Jahrgängen zusammen. Die Kinder arbeiten an dem Thema, das sie sich ausgesucht haben. Die Lehrerinnen sind nicht alleinige Projektleiter, sondern vorrangig Projekthelfer oder -betreuer der Gruppe. Für alle Projekte gilt: Ein Thema wird nicht nur nach einem Gesichtspunkt durchgeführt, sondern von vielen Seiten angegangen. Das, was gelernt wird, wird immer auch praktisch umgesetzt. Es wird in einer Projektwoche - wie schon Pestalozzi gefordert hat - mit Kopf, Herz und Hand gelernt.

Unsere Projekte

 

Werkstattunterricht

Der Werkstattunterricht ist ein erweiterter Stationsbetrieb, der zu einem Thema vielfältige Fächer verbindende und übergreifende Angebote in großer Zahl bereithält. Ein Hauptmerkmal sind viele handelnde, praktisch orientierte Stationen. Er erstreckt sich oft über einen längeren Zeitraum.